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Gesundheitliche Aspekte der Walnuss

Die Früchte des Walnussbaumes haben einen hohen Anteil an Alpha-Linolensäure und Linolsäure. Beide Omega-3 bzw. Omega-6 Säuren kann der menschliche Körper nicht selbst herstellen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben festgestellt, dass beide Säuren in einem optimalen Verhältnis (4 zu 1) dieser ungesättigten Fettsäuren dazu beitragen, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Schlaganfall, Diabetes, Bluthochdruck, Fettsucht und Depressionen zu reduzieren. Bisher wurde kein anderes Nahrungsmittel entdeckt, welches dieses optimale Säureverhältnis hat. Es führt dazu, so zeigen neuere Studien, dass der Genuss von Walnüssen die Endothelfunktion (Dehnbarkeit der Arterien) verbessern und sogar wieder herstellen kann.
Die Aussage "5 Walnüsse täglich halten die Arterien frei" müßte genau so verbreitet sein wie der Spruch "ein Apfel am Tag hält den Doktor fern".
Die Nüsse enthalten kein Cholesterin und gehören zu den ganz wenigen Nahrungsmitteln die in nennenswerter Menge die effektive Krebsschutzsubstanz Ellagsäure enthalten. Diese Phenolsäure hemmt die Entstehung von Krebs bis zu 300 mal besser als andere Phenolsäuren. Es ist bereits seit dem letzten Jahrhundert bekannt, dass Walnüsse aufgrund der Purinfreiheit und Chlorarmut gut sind für Gicht-bzw. Nierenkranke.
Betrachtet man die gesamten Inhaltsstoffe, so wird der Ausspruch "omnia in nuce"(alles in der Nuss) verständlich. Er begründet sich nicht nur im hohen Anteil an wertvollen Fettsäuren, wichtigen Mineralstoffen und unverzichtbaren B-Vitaminen, sondern auch das enthaltene Eiweiss ist besonders wertvoll. Walnüsse gelten letztendlich auch als Gehirnnahrung. Grund hierfür ist der überaus hohe Gehalt an Vitamin E und Lezithin, die zusammen mit den Omega-3-Fettsäuren als wahrer "Treibstoff" für unser Gehirn gelten.

Quelle: Das Nussbacher Walnussbuch; Leopold Stocker Verlag; Herausgeber Ferdinand Linsbod, 3. Auflage, Seite 13-14