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Landschaft

Landschaftliche Lage

die Landwirtschaft prägt die Landschaft
Felder und Äcker
Felder und Wälder ergeben ein abwechslungsreiches Landschaftsbild
Wiesen und Taleinschnitte
die Kirche als Mittelpunkt
alter Ortskern umrahmt von Grün

Großbundenbach liegt mit einer Höhenlage von ca. 399 m N. N. auf der Sickinger Höhe. Die Gemeinde ist  10 km zur Stadt Zweibrücken, 23 km zur Stadt Pirmasens und 10 km zur Stadt Homburg/Saar entfernt und hat somit eine sehr günstige Lage zu diesen Mittelzentren.
Auch die beiden Oberzentren Kaiserslautern und Saarbrücken sind mit  40 km bzw. 50 km gut erreichbar. Der Raum ist ländlich geprägt.
Für das Landschaftsbild sind überwiegend Straßen- und Haufendörfer, sowie die Sickinger Höhe, eine mittel-hohe Ebene mit Einschnitten durch Kerbtäler kennzeichnend. Großbundenbach liegt am Südwestrand der Sickinger Höhe. Die Gemeinde ist eingebettet in landwirtschaftlich genutzten Flächen, sowie einem fast geschlossenen Streuobstgürtel. Auf den Höhen überwiegt ein fruchtbarer Muschelkalkboden, der für die landwirtschaftliche Produktion von Getreide, Raps, Mais und Grünland ausschlaggebend ist. Die Talhänge sind meist bewaldet, der  Boden geht dort in Sandsteinverwitterungsböden über. Die wasserführenden Täler werden als Viehweiden genutzt.
Es gibt einige Kleinsiedlungen und Höfe außerhalb des Ortes, die einen landwirtschaftlichen Betrieb im Vollerwerb besitzen. An den Wirtschaftswegen wurden Mulden von Großbundenbacher Bürgern geschaffen, in die das Oberflächenwasser geleitet wurde. Dadurch sind natürliche Biotope entstanden.Im Dorfkern wurde viel Grün gepflanzt. An dem alten Dorfbrunnen wurde durch eine private Initiative eine kleine, schöne Anlage angelegt. Bei dem Besuch der Marktgräfin wurde ein Baum am Friedhof und ein Baum an der Kirche gepflanzt.


Naturlehrpfad

Verträumte Plätze, bunte Blumen und eine lebendige Tierwelt – das kann man auf dem Naturlehrpfad direkt vor der Haustür erleben. Der Naturlehrpfad wurde mit Schaukästen bestückt, die Auskunft über einige einheimische Tiere geben. An besonders schönen Bäumen sind kleine Informationen angebracht, die darüber informieren, welche Baumart hier zu sehen ist.
Der Pfad ist auch der Ausgangspunkt des Wanderweges Nr.1. Auf diesem Weg findet man einige schöne Sitzgelegenheiten, die dazu einladen, dem Alltag für kurze Zeit zu entfliehen und die Stille zu genießen. Hier kann man den Specht bei seiner Suche nach Nahrung klopfen hören. Im Frühjahr lassen sich auf den großen Wiesen auch immer wieder einige Rehe beobachten. Auch laden diese Wiesen zu einem Picknick ein.
Also, beim Wandern das Fernglas und Decke nicht vergessen.


Feuchtbiotope

Krötenvermehrung...
Sumpfpflanzen
Wildenten im Feuchtbiotop

Im Großbundenbacher Tal legten Bürger zwei Feuchtbiotope an, die Amphibien und Kleinlebewesen als Lebensraum dienen. Ihnen kommt zugute, dass kein öffentlicher Weg zu diesen Plätzen führt.
Inzwischen ist dort ein natürlicher Lebenskreislauf entstanden. In jedem Frühjahr nutzen Kröten diesen Ort als Laichplatz und Wildenten ziehen ungestört ihre Jungen auf.


Benjeshecken und Mardellen

Benjeshecke und Mardelle
Heckengehölze am Wirtschftsweg

Eine Benjeshecke íst eine naturnahe, artenreiche aber standorttypische Hecke, die durch den natürlichen Kreislauf von Verfall und Neukeimung nicht nur sich selbst schützt und erhält, sondern auch vielen Kleinlebewesen und Insekten Schutz bietet. Ein Beispiel dafür wächst in der Gemarkung "Buchenstand".
In direkter Nachbarschaft sehen Sie eine weitere Besonderheit, die Mardelle, eine natürliche Absenkung von Lehmboden auf Kalkgestein. Regenwasser sammelt sich darin und bietet feuchteliebenden Pflanzen und Tieren Heimat.
Sowohl Benjeshecke, als auch Mardelle sind keine "Einzelstücke", sondern sind mehrmals auf unserer Gemarkung zu finden.


Turmfalken

Jungtiere schauen aus dem "Fenster"
die ersten Ausflüge
einzelner Jungvogel
Mensch und Tier ganz nahe

Sei einigen Jahren werden Gertud und Willi Kirsch von außergewöhnlichen Gästen besucht. Eine kleine Gruppe Turmfalken nistet im Giebel ihrer Scheune und zieht jedes Jahr ihre Jungen auf. Im Herbst, nachdem die Jungen flügge geworden sind, kehrt im Giebel wieder Ruhe ein, bis im nächsten Frühjahr das Schauspiel von vorne beginnt.


Geschützte Pflanzen

Ein tropischer Hautfarn hat auf der Sickingerhöhe seinen Standort. Das haben jetzt Botaniker ermittelt. Es handelt sich dabei um den Trichomanes speciosum Willd, der in den Taleinschnitten der Sickingerhöhe wächst. Das kalkhaltige Wasser ist für den basischen Charakter der Pflanze bestimmend. mehr...

Knabenkraut
Feuchtwiese mit Knabenkraut

In einer feuchten Talwiese wächst recht unbemerkt eine Wildorchideenart. Es handelt sich um das geschützte "Knabenkraut". mehr...