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Pilgerpfad Großbundenbach

Der Jakobsweg, auch "Sternenweg" genannt, hat als Kennzeichen die Jakobsmuschel. Innerhalb des Projekts "Sternenweg Chemin des Etoiles" unter der Schirmherrschaft des Regionalverbandes Saarbrückens wurden entlang des Jakobsweges von Speyer nach Metz an kuturhistorisch interessanten Stellen Muschelsteine eingelassen. Am Fuß der Pfarrkirche St. Martin in Großbundenbach finden Sie einen solchen Jakobsmuschelstein als Hinweis auf mittelalterliche Baukultur am Rande des Jakobsweges.
Großbundenbach hat nun im Jahr 2011 mit seinem Pilgerpfad eine Verbindung zwischen dem Jakobsweg und seiner Kirche geschaffen. Er verläuft weitgehend auf den Wanderwegen des Pfälzer Mühlenlandes, überschreitet die Grenze zum Saarland und führt an die Anschlusstelle bei Homburg/Kirrberg. Zur Orientierung begleitet den Wanderer das Symbol des Großbundenbacher Pilgermännchens. Die genaue Beschreibung des Wegeverlaufs sehen Sie unten, oder bei outdoor active.

Die Stempelstelle für den Pilgererpass finden Sie in der Kindertagsstätte am Dorfplatz und Am Heiligen Haus 7 rechts neben der Pilgerskulptur.

In Großbundenbach lebt der passionierte Jakobspilgerer Josef Rinck. Er war schon einige Male bis nach Santiago de Compostella gepilgert und tut es bis heute immer wieder. Er ist auch der Erschaffer und Spender der Pilgererfigur auf unserem Brunnenplatz. Eine Zweite steht in seinem Vorgarten.

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Eisenskulptur von Josef Rinck
Pilgermännchen als Wegesymbol
Pilgerstempel
Karte des Pilgerpfades Großbundenbach
Pilgerfigur auf dem Brunnenplatz

Wegbeschreibung Großbundenbacher Pilgerpfad nach Homburg

Pfarrkirche St. Martin Großbundenbach
Steinfragment der Burgruine Bundenbach
Grabplatte in der Pfarrkirche St. Martin
Kirschblüte am Burgweg
Bachlauf im Großbundenbacher Tal
Aussicht auf Großbundenbach von Käshofen aus

Wir starten unsere Tour am Brunnenplatz in Großbundenbach. 
Dort können Sie die Ev. Pfarrkirche St. Martin besuchen, erbaut im 12 Jahrhundert im romanischen Stil und der Anbau einer dreischiffigen, gotischen Pseudobasilika mit seinen Wandmalereien um 1320. Die Kirche steht unter Denkmalschutz und ist als Kleinod in Südwestdeutschland bekannt. 
Zunächst folgen wir der Markierung des Meteoritenweges: gelber Schweifstern auf blau-grünem Hintergrund und gehen Richtung Burgruine Bundenbach. 
Leider können nur noch Ruinen von der wechselvollen Geschichte erzählen. Während des 30 jährigen Krieges und bei Erbfolgekriegen wurde die Burg teilweise zerstört. Den Rest besorgten Plünderer und „Hausbesetzer“ aus dem vorletzten Jahrhundert.
Oberhalb der Ruine führen wir den Weg als Schleife um das Dorf mit schöner Aussicht ins Großbundenbacher Tal fort. Nach kurzer Zeit tauchen wir noch mal in Großbundenbach ein, biegen nach links ein, um an der nächsten Abzweigung nach links Großbundenbach endgültig zu verlassen.
Hier öffnet sich uns eine schöne Streuobstlandschaft. Am Rande des dortigen Naturlehrpfades informieren uns Schilder über die heimische Fauna und Flora. 
Wir biegen links in den Wald hinunter. Dort überqueren wir die Talaue des Bundenbachertals und einen kleinen Bach mit gleichem Namen über eine kleine Holzbrücke. Auf einem schmalen, idyllischen Waldpfad gewinnen wir wieder ein paar Höhenmeter.
Am Ende des Pfades trennen wir uns vom Meteoritenweg. Der Markierung 3A  auf rotem Punkt folgend,  biegen wir nach rechts in einen Waldweg ein.  Nach 300 m  steigen wir links eine Waldböschung hoch. Wir treffen wieder einen breiteren Weg, der uns nach oben führend aus dem Wald hinausbringt. 
Jetzt kommen wir auf die Käshofer Höhe mit ihren schönen Aussichten auf die umliegenden Dörfer. Dem Schotterweg folgend treffen wir auf einen betonierten Feldweg.
Dort verlassen wir den Weg Nr 3A und gehen geradeaus hoch in Richtung eines Sendemastes. Links daneben steht der Käshofer Wasserturm, der die ganze Gegend mit Trinkwasser versorgt. Oben angekommen stehen wir am Ortsrand von Käshofen.
Wir biegen rechts auf die L465. Direkt danach biegen wir aber scharf links in die L462 ein, die uns Richtung Homburg aus dem Dorf hinausführt. Am Ortsausgang gehen wir parallel der Straße auf einem geschotterten Pfad Richtung Fußballplatz.
Jetzt sind wir auf dem Bergmannspfad, den wir bis zum Lambsbachtal hinunter begleiten. Im Wald gehen wir dem Weg nach erst nach links, um nach etwa 500m scharf rechts abzubiegen. An der Wegegabelung halten wir uns rechts, bis wir , immer dem Bergmannspfad folgend, das Tal überqueren, um dort nach links in einen betonierten Fahrradweg einzubiegen.
Nach etwa 600 m auf diesem Weg treffen wir erstmals auf die Schlossbergtour;  Markierung: gelber Turm auf weißem Grund. Dieser Markierung folgen wir auf einem kleinen erdigen Pfad, der parallel zum Fahrradweg verläuft. Nach 400 m kommen wir auf einen Wanderparkplatz, den wir, ebenso wie die dahinter verlaufende L120 überqueren. Wir wandern rechts parallel des Lambsbaches bis zu Merburg und dem Fischerweiher.
An der Gaststätte „Fischerhütte“, in der wir eine Rast machen können, treffen wir auf den Pfälzer Jakobsweg Nord, dem wir weiter folgen, um entweder auf der Pfälzischen Route nach Hornbach, oder auf der Saarländischen Route nach Saarbücken zu gelangen.

Tipp:

Diese Tour kann auch als Rundweg gewandert werden, sodass man wieder nach Großbundenbach zurückkommt, siehe Wegbeschreibung bei outdor active
Länge:10 km
Schwierigkeitsgrad: mittel
Info:In Großbundenbach gibt es eine Stempelstellen für den Pilgerpass (Kindertagesstätte Bundenbach)

  Autor: Elke Rapp Hauptstr. 43, 66501 Großbundenbach